Meine 3 Lieblingsausflugsziele im Schwarzwald (bis jetzt).

Der (Nationalpark) Schwarzwald bietet für Naturverliebte eine Fülle von Ausflugszielen. Auch für mich habe ich den Schwarzwald in der letzten Zeit wiederentdeckt. Wasserfälle, märchenhafte Nadelwälder, Wiesen und Weiden – all das (und noch vieel mehr) lässt sich im Schwarzwald entdecken.

Letzten Herbst war es wieder soweit. Das Zelt war gerichtet, Wanderschuhe eingepackt, die Batterien der Kamera geladen, Vorräte für die nächsten drei Tage verstaut: die Fahrt in den Schwarzwald konnte also losgehen. Ziel war ein Campingplatz bei Freudenstadt. Nach kurzweiliger Autofahrt (ca. 2 Stunden bei schönstem Herbstwetter) sind wir auch schon auf „unserem“ Campingplatz angekommen.

Blick aus dem Zelt: Der Schwarzwald hat im Herbst eine besonders schöne Atmosphäre

Da drei Tage im Zelt herumliegen zwar auch entspannend sein kann, wir aber eher das Abenteuer suchen, will ich hier etwas über meine (bisherigen) Top 3-Ausflugsziele berichten.

#3: Hornisgrinde

Über die Hornisgrinde gibt es so einiges zu erzählen: Sie ist mit 1164 Metern der höchste Berg im Nordschwarzwald, ihr plateauartige Gipfel ist gleichzeitig ein Hochmoor und es befindet sich dort ein ehemaliges Militärgelände.

„Kahler Bergrücken, der auf seiner Höhe ein Moor trägt“ – Gemeinde Sasbachwalden

Die Gemeinde Sasbachwalden liefert diese Übersetzung für den Namen „Hornisgrinde“.

Startpunkt für uns war der Mummelsee an der Schwarzwaldhochstraße (Uffbasse: Gerade an Wochenenden, Sonn- und Feiertagen bzw. in den Ferien ist der Mummelsee stark frequentiert. Mit Besuchern (jung und alt) die die Straße überqueren, eine Parkmöglichkeit suchen und/oder dem sonstigen (Gegen-)Verkehr muss gerechnet werden. Entspannter reist es sich sicherlich mit dem ÖPNV).

Relativ gut beschildert startet die Wandertour zur Hornisgrinde, von der Straße aus gesehen, etwas links vom Gasthof (siehe hierzu Beschilderungen vor Ort). Der „Aufstieg“ ist nichts für Gehmuffel oder Personen mit Gehbeschwerden. Festes Schuhwerk ist auf alle Fälle zu empfehlen. Oben angekommen wird man mit einer überragenden Aussicht über den Schwarzwald belohnt (gerade im Herbst eine Sensation) und kann, insofern es die Ausdauer zulässt, das Hochmoor erkunden (unbedingt auf dem Bohlensteg bleiben!).

Der Bohlensteg dient vor allem dem Schutz des Hochmoores (und kann natürlich als Gestaltungsmittel für ein unvergessliches Urlaubsfoto verwendet werden).

#2: Edelfrauengrab-Wasserfälle

Das Schöne am Schwarzwald ist meiner Meinung nach auch die große Vielfalt, die es dort zu entdecken gibt. Als Hobby-Outdoorfotograf bin ich daher sehr dankbar dies fast vor meiner Haustüre zu haben.

Die sagenumwobenen Edelfrauengrab-Wasserfälle lassen sich von Ottenhöfen im Schwarzwald gut erwandern. Gerade an heißeren Tagen ist es an den Wasserfällen schön kühl (unbedingt auf den vorgegebenen Wegen bleiben!) und daher sehr zu empfehlen. Leider habe ich für mich noch nicht die richtige Chance erwischt das ein oder andere Bild von den Wasserfällen zu machen. Deshalb hier eine Inspiration (für alle Hobby-Fotograf*innen und/oder alle die die Edelfrauengrab-Wasserfälle erkunden möchten):

Für alle Schwindelfreien kann die Tour zum Edelfrauengrab noch um den Karlsruher Grat erweitert werden. Informationen dazu findet ihr hier. Festes Schuhwerk, gute Wetterbedingungen und vor allem Achtsamkeit sind hier Pflicht. Das Ausblick ist einmalig :).

#1: Hängeseilbrücke „WildLine“

Gegenüber der Hornisgrinde und den Edelfrauengrab-Wasserfälle ist die Hängeseilbrücke „WildLine“ eine der neueren Attraktionen im Schwarzwald. Sie ist Teil des Sommerberges (der viele weitere Attraktionen bereitstellt) in Bad Wildbad und kann gut über ÖPNV oder dem Auto erreicht werden (Parkplatz ist vorhanden).

Ja, was soll ich sagen: Als bekennender Mensch mit Höhenangst glich die Begehung der WildLine einer Mutprobe (weshalb ich nicht viel über die grandiose Aussicht schwelgen kann). Vor allem der Gitterboden – wenn man mich fragt ganz klar mit einem Glasboden gleichzusetzen *lach* – trug seinen Teil bei. Dennoch: Für alle, die gerne eine grandiose Aussicht genießen ist die Hängeseilbrücke „WildLine“ jeden Cent wert.

Zusammenfassung

  • #3: Die Hornisgrinde ist für eine mittelgroße Wandertour sehr zu empfehlen. Vorteil: Auch Personen mit Gehbeschwerden können mit dem Bus bis zur Hornisgrinde fahren (also schnappt euere Großeltern und los gehts!)
  • #2: Die Edelfrauengrab-Wasserfälle ist vor allem im Sommer eine kühle Abwechslung (über den Karlsruher Grat erweiterbar).
  • #1: Über den Wolken…äähh Bäumen: Hängeseilbrücke „WildLine“ auf dem Sommerberg in Bad Wildbad. Für alle Schwindelfreien (jedoch nicht kostenfrei).

Was sind deine Lieblingsausflugsziele? Schreibs in die Kommentarzeile!

Grüssle
Euer Jannik

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